Am 8. Mai 2026 wurden im Kölner WDR‑Funkhaus die Gewinnerinnen und Gewinner des 36. Deutschen Kamerapreises bekannt gegeben. Die Apollonia‑Produktion „Run Me Wild“ (gemeinsam mit Narrative Way) wurde dabei mit dem Nachwuchspreis für den besten Schnitt ausgezeichnet. Catharina Lott – Regisseurin und Co‑Editorin des Films – erhielt gemeinsam mit Jonas Riedinger den Preis. In der Laudatio hob die Jury hervor, dass die Montage „sensibel, dicht und stabil“ ist und die Zuschauer ganz nah an das Innenleben der Hauptfigur heranführt.
„Run Me Wild“ (86 Min.) ist ein Coming‑of‑Age‑Drama von Catharina Lott und entstand als Langfilmdebüt im Jahr 2026. Der Film erzählt die Geschichte der 19‑jährigen Toni, die nach einem traumatischen Erlebnis ihren Körper und ihre Sexualität neu entdeckt. Produziert wurde das Projekt von Apollonia Film gemeinsam mit Narrative Way, dem Bayerischen Rundfunk und der Hochschule für Fernsehen und Film München. Der Film feierte seine Weltpremiere beim Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken im Januar 2026 und war dort im Spielfilm‑Wettbewerb vertreten. Der Film wird vorraussichtlich im November 2026 in den deutschen Kinos starten.
Der Nachwuchspreis des Deutschen Kamerapreises würdigt kreativen Nachwuchs in Kamera und Schnitt. Die Auszeichnung unterstreicht, wie stimmig der Schnitt die einfühlsame Erzählung von Tonis Suche nach Selbstbestimmung vorantreibt. Wir gratulieren Catharina Lott und Jonas Riedinger herzlich zu dieser Anerkennung und bedanken uns beim gesamten Team sowie den Förderern des Films.