Die Filmemacherin begleitet drei gegensätzliche AktivistInnen und versucht deren Blickwinkel einzunehmen. Dabei schärfen renommierte Verhaltenswissenschaftler den Blick für die eigene Subjektivität.
Während Yannick sich beharrlich für eine entschiedenere Klimapolitik einsetzt und Nina die Demütigung durch ihre Armut nicht mehr hinnehmen will, sieht Martin das drängendste gesellschaftliche Problem in der Einseitigkeit aktueller medialer Berichterstattung. Sie alle sind wütend, alle drei engagieren sich für Veränderung. Die Filmemacherin versucht allen drei gleichermaßen zuzuhören und ihren Antrieb zu verstehen. Obwohl sie ihre eigene Haltung nicht verheimlicht, lassen die Protagonisten das Filmteam ihren Alltag miterleben und ihre Bemühungen verfolgen. Immer wieder versucht der Film dabei dem Kern der Kommunikationsprobleme zwischen ihnen und ihren Gegnern auf den Grund zu gehen.